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Atemübungen für Blechbläser

Atemübungen für Blechbläser

Blechblasinstrumente benötigen einen guten Atemfluss, damit Instrumentalisten darauf einen guten Ton erzeugen können. So ist es auch nachvollziehbar, dass neben dem Ansatz, die richtige Atmung eine wesentliche Rolle spielt, um beim Musizieren mit Blasinstrumenten Spaß und Freude zu haben.

Was die richtige Atmung ist

Die Atmung an sich ist erforderlich, damit wir unseren Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgen können. Der Vorgang des Atmens erfolgt dabei automatisch und unbewusst. Die Atmung passt sich den körperlichen Anstrengungen an. Sie lässt sich in das Einatmen und das Ausatmen unterteilen. Das wichtigste Organ ist dabei die Lunge, verbunden mit dem Zwerchfell. Für diesen Atemvorgang im Alltag benötigen wir als Menschen nur einen kleineren Teil der Lunge.

Zwerchfellatmung

Für das Musizieren auf Blechblasinstrumenten wird also eine tiefe Atmung benötigt. Insbesondere für Tubaspieler und Instrumentalisten auf tiefen Blechblasinstrumenten sind große Luftmengen nötig. Hierbei nimmt der Instrumentalist bewusst Einfluss auf seine Atmung und verwendet im Idealfall die sogenannte Bauch-oder Zwerchfellatmung. Dabei verdrängt das Zwerchfell die inneren Organe, so dass die Lunge mehr Platz hat sich auszudehnen. So kann sie mit mehr Luft gefüllt werden. Der Bauchumfang nimmt dadurch kurzfristig zu. Dadurch nutzen wir das Volumen unserer Lunge voll aus.

Atmung trainieren

Die sogenannte Alltagsatmung ist für das Musizieren als Blechbläser mit zu wenig Luftvolumen zu gering. Deshalb hilft es schon, einfach nur tief einzuatmen, so dass ein Ton wesentlich stabiler klingt. Wird nun zusätzlich noch eine gute Atemtechnik hinzugenommen, so kann diese Kombination nur zum Erfolg führen. Ein erstes Gefühl für die Bauch- bzw. Zwerchfellatmung erhält der Musiker, in dem er sich auf den Rücken legt und einatmet. Streckt er dazu noch beide Arme nach hinten, so wird das Gefühl für die Zwerchfellatmung intensiver. Wenn nun diese erste Übung gut gelingt, kann es im stehen oder sitzen trainiert werden, um es dann später beim Musizieren anzuwenden. Wichtig ist dabei, dass die Bauchdecke locker bleibt und ein Anziehen der Schultern vermieden wird.

Fazit

Eine gute Atemtechnik ist für Blechbläser Grundlage für Spaß und Freude beim Musizieren. Jeder Instrumentalist sollte deshalb die Zwerchfellatmung trainieren und gut pflegen, so dass in Kombination mit der Brustatmung ausreichend Luft zur Verfügung steht.

Ansatzprobleme Tuba

Ansatzprobleme Tuba; Hilfe ich habe Schwierigkeiten mit meinem Ansatz!

Als Instrumentallehrer höre ich dies oft von Blechbläsern, die zu mir kommen und Tuba, Euphonium oder Posaune spielen. Damit verbunden ist die Frage, welche Ursachen die jeweiligen Ansatzprobleme bei Blasinstrumenten wie Tuba, Euphonium oder Posaune haben und wie sie überhaupt erst entstehen konnten.

Was für Ursachen möglich sind

Für Ansatzprobleme bei Blechblasinstrumenten, wie der Tuba, der Posaune oder dem Euphonium, kann es verschiedene Gründe geben. Zu den typischen Ursachen können beispielsweise eine falsche Atmung oder eine falsche Körperhaltung gezählt werden. Auch die Art und Weise oder wie geübt wird, so wie die Lippenstellung sollten dabei überprüft werden.

Wie Ansatzproblemen vorgebeugt werden kann

Derartige Probleme lassen sich abstellen. Dabei ist eine erste Analyse erforderlich, um herauszufinden, was genau das individuelle Ansatzproblem verursacht. Dabei ist häufig die Hilfe eines Instrumentallehrers nötig, der dann auch erste Hilfestellungen geben kann.
Mit einem Zeitplan und auf den Schüler zugeschnittenen Ansatzübungen, sowie Regelmäßigkeit beim Üben, lassen sich diese häufig auch beseitigen.
Damit Probleme mit dem Ansatz gar nicht erst auftreten, wäre es für lernende Blechbläser sinnvoll, sich von Beginn an in die Obhut eines kompetenten Instrumentalunterrichtes zu begeben.

Fazit:

Es ist also zunächst notwendig, sich als Instrumentalisten selbst zu analysieren oder sich dabei Hilfe durch einen Tubalehrer zu holen. Zweck hierbei ist, die Ursache für die Ansatzprobleme herauszufinden. Mit individuellen Ansatzübungen, einem Zeitplan und Durchhaltevermögen für das tägliche Üben, lassen sich diese dann fast immer auch beseitigen.