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Tuba Töne verbessern mit Buzzing

Tuba Töne verbessern mit Buzzing

Auf Blechblasinstrumenten wie der Tuba, Euphonium, Tenorhorn, Bariton oder Posaune und auch der Trompete erzeugt der Instrumentalist den Ton durch Lippenschwingungen.  Dazu ist zusätzlich die richtige Atmung erforderlich. Dieser Beitrag beleuchtet den Weg zu einem schönen Ton auf der Tuba und tiefen Blechblasinstrumenten, wie beispielsweise Euphonium, Bariton oder Posaune.

Wie ein schöner Ton auf der Tuba erzeugt wird

Zunächst sind für die Ausbildung eines schönen und vollen Tones Übungen erforderlich, die täglich durchgeführt werden. Dazu eignet sich im ersten Schritt das sogenannte „Buzzing“.
Das Buzzing wird auch als „Lippensummen“ bezeichnet und es trainiert die Tonerzeugung durch Lippenschwingungen. Es sind Übungen ohne Instrument nur mit dem Mundstück, die auch ohne Mundstück durchgeführt werden.

Was Buzzing bringt

Beim Buzzing übt der Blechbläser zunächst ohne Mundstück. Dabei erzeugt er allein durch Lippenschwingungen einen Ton, der auch gehalten wird. Im Anschluss daran kann das Gleiche mit dem Mundstück erfolgen. Da das Mundstück die Lippenmuskulatur stützt, empfindet der Übende es nun häufig als leichter. Diese Übung lässt sich sehr weit ausdehnen. Diese Übetechnik sorgt für ein gutes Training der Muskulatur, die der Blechbläser für seine Tonerzeugung benötigt. Sie kräftigt den Ansatz. Da die Lippen hierbei frei schwingen können ist sie besonders effektiv. In jedem Fall vermindert diese Vorgehensweise Ansatzprobleme auf der Tuba.

Wie Buzzing funktioniert

Diese Art der „Trockenübung“ sollte täglich vor dem Spielen auf dem Instrument durchgeführt werden. Beim Üben ohne Mundstück legt der Blechbläser die Lippen locker aufeinander. Vergleichbar mit dem Sprechen des Buchstaben „M“. Nun spielt der Instrumentalist einfach durch Fließen lassen der Luft einen Ton. Hierbei sollte er einen leichten Ton wählen. Manchmal funktioniert es gerade am Anfang nicht sofort. Dann kann auch erst mit Mundstück probiert werden, um dann ohne Mundstück ein Ton zu erzeugen.

Fazit

Buzzing ist eine sehr effiziente Übung um sich in Kombination mit weiteren Übungen auf dem Instrument einen kräftigen und schönen Ton zu erarbeiten. Sie hilft ebenfalls den Tonumfang in die Tiefe, wie auch in die Höhe zu erweitern. Wie in vielen anderen Bereichen auch, gibt es hier Befürworter dieser Technik genauso wie Kritiker. In jedem Fall sollte es probiert werden, damit der Instrumentalist für sich entscheiden kann, ob er diese Übetechnik anwenden will. Diese Technik des Übens erfordert Durchhaltevermögen und den Fleiß des täglichen Übens und sie hilft, einen schönen Ton auszubilden, wie auch den Tonumfang auf der Tuba nach unten und nach oben zu erweitern.

Ansatzprobleme Tuba

Ansatzprobleme Tuba

Ansatzprobleme Tuba; Hilfe ich habe Schwierigkeiten mit meinem Ansatz!

Als Instrumentallehrer höre ich dies oft von Blechbläsern, die zu mir kommen und Tuba, Euphonium oder Posaune spielen. Damit verbunden ist die Frage, welche Ursachen die jeweiligen Ansatzprobleme bei Blasinstrumenten wie Tuba, Euphonium oder Posaune haben und wie sie überhaupt erst entstehen konnten.

Was für Ursachen möglich sind

Für Ansatzprobleme bei Blechblasinstrumenten, wie der Tuba, der Posaune oder dem Euphonium, kann es verschiedene Gründe geben. Zu den typischen Ursachen können beispielsweise eine falsche Atmung oder eine falsche Körperhaltung gezählt werden. Auch die Art und Weise oder wie geübt wird, so wie die Lippenstellung sollten dabei überprüft werden.

Wie Ansatzproblemen vorgebeugt werden kann

Derartige Probleme lassen sich abstellen. Dabei ist eine erste Analyse erforderlich, um herauszufinden, was genau das individuelle Ansatzproblem verursacht. Dabei ist häufig die Hilfe eines Instrumentallehrers nötig, der dann auch erste Hilfestellungen geben kann.
Mit einem Zeitplan und auf den Schüler zugeschnittenen Ansatzübungen, sowie Regelmäßigkeit beim Üben, lassen sich diese häufig auch beseitigen.
Damit Probleme mit dem Ansatz gar nicht erst auftreten, wäre es für lernende Blechbläser sinnvoll, sich von Beginn an in die Obhut eines kompetenten Instrumentalunterrichtes zu begeben.

Fazit:

Es ist also zunächst notwendig, sich als Instrumentalisten selbst zu analysieren oder sich dabei Hilfe durch einen Tubalehrer zu holen. Zweck hierbei ist, die Ursache für die Ansatzprobleme herauszufinden. Mit individuellen Ansatzübungen, einem Zeitplan und Durchhaltevermögen für das tägliche Üben, lassen sich diese dann fast immer auch beseitigen.